Tag der Skeptiker – Warum es sich lohnt, unvernünftig zu sein

Heut ist der Tag der Skeptiker, wer das auch bestimmt hat und wofür solch ein Tag überhaupt notwendig ist, weiß ich nicht, aber nachdem dies gut zu meinem unvernünftigen Buch passt, lass ich es mir nicht nehmen, doch ein paar Worte dazu zu sagen. Der Zweifel ist doch ein Begleiter, der unsere Entscheidungen in vielen Dingen erschwert. „Soll ich“ oder „soll ich nicht“, „kann ich“ oder „kann ich nicht“ ist dies „vernünftig“ oder „unvernünftig“? Gerade die Skepsis, die manchmal ja auch wirklich angebracht scheint, ist aber auch sehr oft eine Verhindererin und eine „Ausredenlieferantin“, gewisse Dinge nicht zu tun. Ich habe im Rahmen meines Buchprojektes viele Entscheidungen aus dem Bauch getroffen und habe mitunter mit dem besten Ehemann von allen in einem Leuchtturm gewohnt, der auf einem 80 m Felsen mitten im Meer stand. Natürlich musste ich mich überwinden, bei stürmischer See im Fischerboot zu diesem Kleinod im Meer zu schippern, aber ich wurde belohnt mit dem schönsten Sternenhimmel aller Zeiten. Also warum stehen wir uns da so oft selbst im Weg und lassen unser Leben weitgehend „überraschungsfrei“ werden auf die Gefahr hin, dass eine gnadenlose Langeweile Einkehr in unser Leben hält. Und so machen wir uns auf die Suche nach dem Glück, dem wir selbst die Pforten verschlossen haben. Also meine Lieben, was wolltet ihr immer schon tun und habt es aus unerfindlichen Gründen nicht getan? Nutzt diesen Tag dazu, eure Zweifel auszuräumen und euren ungelebten Wünschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Hier erzähle ich in einigen kurzen Radiospots ein wenig darüber, wie wir uns ein wenig in Unvernunft üben können.

Viel Spaß beim Hören.

 

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