Es lebe die Unvernunft (c) Goldegg Verlag GmbH, Wien

Mit 104 Jahren durch’s Leben radeln – mehr als lebendig!

Im Rahmen meiner „Unvernunftsrecherche“ für mein Buch erinnerte ich mich an meinen Großonkel Willi , mit dem ich mich vor einigen Jahren intensiv beschäftigt habe. Er war ein Onkel meiner Mutter und erfreute sich im Alter von 102 Jahren bester geistiger und körperlicher Gesundheit. So beschloss ich, dem Geheimnis seines hohen Alters auf die Spur zu kommen und besuchte ihn bis zu seinem Ableben über zwei Jahre lang regelmäßig und begleitete ihn bei seinen Tagesabläufen, wo sehr viel Bewegung mit ihm Spiel war. Eine seiner Leidenschaften war das „Radfahren“. Bis zu seinem 100. Lebensjahr fuhr er täglich 10 km auf der Straße. Aufgrund seiner schlechter werdenden Augenleistung verlegte er das Radfahren „indoor“ und kaufte sich einen hometrainer, wo er täglich eine Stunde radelte. Etwas, das mich an diesem alten Mann faszinierte , waren sein Humor und seine Neugier, die er sich bis zum Schluss erhalten hatte. Er war in den Augen vieler Menschen mehr als unvernünftig, da er Dinge tat, die man einem 104-Jährigen in unserer Gesellschaft anscheinend nicht mehr zugesteht. Das war ihm aber herzlich egal und er machte, wonach ihm zumute war und fühlte sich dabei sehr lebendig .Warum Onkel Willi so alt geworden ist und was er selbst dafür getan hat, das verrate ich euch in meinem Buch im Kapitel „So wie man kommt, so geht man wieder“. Hier zeige ich euch ein kurzes Video von Onkel Willi. Viel Spaß beim Anschauen und Ideen sammeln.

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